Warum wir das Gefühl haben nie genug zu sein


Ich bin seit Jahren auf der Suche nach mir selbst. Sehr oft meinte ich endlich das gefunden zu haben, das mich zufrieden, glücklich und gelassen sein lässt. Seltsamerweise hielt der Gedanke meistens nie mehr als ein paar Stunden, bis die Selbstzweifel dann immer wieder kamen. Am häufigsten passierte dies, wenn der Kopf keine Ablenkung in Form von Arbeit oder Freizeitbeschäftigung hatte. Eben die Momente, die einem zum Grübeln bringen.

Da ich mich nach so vielen Jahren mittlerweile wie bei „Täglich grüßt das Murmeltier“ fühle, werden ich heute beginnen diese Reise öffentlich zu dokumentieren. Ich habe diese Gedanken bislang nur für mich persönlich in einer Notiz App niedergeschrieben. Dies bringt mich aber kein bisschen weiter.

Meine Hoffnung liegt darin auf diesem Weg vielleicht Gleichgesinnte zu finden. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass es eine tief menschliche Eigenschaft ist, immer auf der Suche zu sein.

Viele Menschen verlieren sich in Süchten auf diesem Weg. Denn, eine Sucht ist eine Suche. Jeder sucht nach etwas anderem. Aber in einem ist die größte Übereinstimmung des Ganzen: Wir sind auf der Suche nach uns selbst.

So viel als einleitende Worte.

Ich starte dieses Projekt sehr spontan. Denn sobald ich länger darüber nachdenke, wird dieses Vorhaben von Zweifeln, Grübeln und Ablenkungen zerfressen.

Ich freue mich auf diese Reise uns lade euch ein teilzuhaben. Am Anfang wird es wie im Dunkeln allein Tanzen sein. Aber es wird der Augenblick kommen, wo du nicht mehr alleine tanzt.


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